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Das Diuretika Spironolacton gegen Bluthochdruck

Mit Spironolacton kann der Blutdruck ganz gezielt gesenkt werden

Pro Minute durchströmt über 1 Liter Blut unsere Nieren und wird dabei größtenteils abfiltriert. Komplexe Austausch- und Regelungsmechanismen sorgen dafür, dass überflüssige oder schädliche Substanzen durch Spironolacton ausgeschieden werden, und der Blutdruck so sinkt.

In der Harnblase sammeln sich während diese Prozesses Abbauprodukte des Stoffwechsels, Salze und überschüssiges Wasser.

Dabei spielt das Hormon Aldosteron, welches in der Nebennierenrinde gebildet wird, eine wichtige Rolle bei der Feinregulierung des Wasser- und Mineralstoffhaushaltes. Hier nimmt Spironolacton direkten Einfluss.

Aldosteron hält Natrium im Körper zurück und fördert dagegen die Ausscheidung von Kalium. Spironolacton stammt aus der Gruppe der kaliumsparenden Diuretika und wird als Entwässerungsmittel bei einer Hypertonie eingesetzt.

Spironolacton erzielt genau die umgekehrte Wirkung des Aldosterons: Es fördert die Ausscheidung von Natrium und hält das Kalium im Körper zurück, der Blutdruck sinkt infolge der Einnahme.



Das Diuretika Spironolacton bei Hypertonie

Spironolacton als Diuretika im Einsatz gegen Hypertonie
Bei Bluthochdruck und Hypertonie verschreiben Ärzte das Diuretika Spironolacton

Durch die Verdrängung des Hormons Aldosteron von seinen Bindungsstellen in den Zellen wird die Wasserausscheidung über die Niere durch die Einnahme des Spironolacton gefördert.

Da das Natrium durch die Einnahme von Spironolacton vermehrt abgebaut wird, wird auch mehr Wasser ausgeschieden, da Natrium die Eigenschaft hat Wasser an sich zu binden. Dies führt dazu, dass die Harnmenge steigt, und die Blutmenge (durch die Wasserabnahme) sich verringert und so der Blutdruck sinkt.

Das Herz kann also durch Spironolacton gezielt entlastet werden und dem Bluthochdruck wird entgegengewirkt. Wasser welches aus den Blutgefäßen in das Gewebe übergetreten ist, wird einfach wieder zurückgezogen. Ödeme werden ausgeschwemmt und Kalium wird im Körper festgehalten.

Wie Bluthochdruck trotz resistenter Hypertonie mit Spironolacton gezielt gesenkt werden kann

In der täglichen Praxis stellt es sich als besonders schwierig heraus den Blutdruck von Hypertonikern auf vernünftige Werte zu senken.

Wenn auch die antihypertensive Dreierkombination versagt, lohnt es sich über die zusätzliche Einnahme von Spironolacton nachzudenken.





Bei Bluthochdruck ein Diuretika wie das Spironolacton

Dabei soll mit der Einnahme von Spironolacton der Bluthochdruck unter den Wert von 140/90 mmHg kommen (Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Hypertonie (ESH)). Diese Senkung des Bluthochdrucks kann verhältnismäßig leicht gelingen, wenn noch keine hypertensiven Folgeschäden bestehen. Es bringt also nichts die Monotherapie immer höher zu dosieren, sondern es macht Sinn die Therapie mit Spironolacton in einem noch frühen Stadium zu beginnen.

Es werden niedrig bis moderat dosierte Kombitherapien mit Spironolacton empfohlen, welche weniger Nebenwirkungen und einen besseren Erfolg gegen den zu hohen Blutdruck versprechen.

Man spricht von einer therapieresistenten Hypertonie, wenn auch die Maximaldosierung der Dreierkombination zu keinerlei Verbesserung des Blutdruck führt.

Wegen fehlender Studien kann der Arzt dann nur noch versuchen den Bluthochdruck durch individuelle probatorische Strategien zu senken. So der Versuch eine Ergänzung von 25 mg Spironolacton zur Dreierkombinations-Therapie hinzuzufügen.

Im Durchschnitt wird durch Spironolacton eine zusätzliche Blutdrucksenkung von 20/10 mmHg erreicht.



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Spironolacton gegen Hypertonie einsetzen

Spironolacton gegen Hypertonie auch bei schwachen Herzen wirksam

Spironolacton wird als Medikament nun schon seit über 50 Jahren gegen Bluthochdruck eingesetzt wird. Neuerdings wurde auch festgestellt, dass Spironolacton die Herzfüllungsphase von Patienten fördert die unter diastolischer Herzinsuffizienz leiden.

Trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse von Spironolacton konnte kein Einfluss auf die Lebensqualität oder die Belastbarkeit der betroffenen Patienten genommen werden.

Auch für Patienten, die an Niereninsuffizienz oder an Proteinurie leiden, einen Schlaganfall oder Moyokardifarkt hinter sich haben, kann das Spironolacton die Werte deutlich verbessern.



Natürliche Diuretika und entwässernde Mittel

Bei den Diuretika (entwässernde Mittel) im Einsatz gegen zu hohen Blutdruck unterscheiden wir zwischen natürlichen Mitteln und Medikamenten.

Die natürlichen Mittel sind auf unserem Gesundheitsportal mit dem Schwerpunkt Bluthochdruck bereits in der Rubrik Heilmittel aufgelistet. Die stark entwässernden Heilmittel (diuretische Wirkungsweise) werden hier der Vollständigkeit halber nochmals als natürliche Diuretika alphabetisch gelistet:

Natürliche Diuretika:

- Birkenblätter

- Brennessel

- Goldrute

- Hauhechel

- Löwenzahn

- Orthosiphonblätter

- Tausengüldenkraut

Medikamente:

- Amilorid

- Bendroflumethiazid

- Chlortalidon

- Eplerenon

- Furosemid

- Hydrochlorothiazid

- Indapamid

- Piretanid

- Spironolacton

- Thiaziddiuretika

- Torasemid

- Triamteren

- Valsartan

- Xipamid



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Über den Autor: Rainer Deyhle