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Bluthochdruck - Schleifendiuretika im Einsatz

Regulation des Blutdrucks mit Schleifendiuretika – Wirkungsmechanismus und Nebenwirkungen der Medikamente

Schleifen-Diuretika sind eine Gruppe von Medikamenten, die, in großer Abkürzung, eine vermehrte Harnabgabe erzeugen und deshalb gegen Hypertonie eingesetzt werden.

Der Namensteil „Schleifen-“ bezieht sich an den genauen Wirkungsbereich der Medikamente aus der Diuretika Gruppe (Henle'sche Schleifen – ein Nierenteil).

Schleifendiuretika und Blutdruck – Wirkungsmechanismus der Medikamente:

Um den genauen Wirkungsmechanismus dieser Schleifen-Diuretika gegen zu hohen Blutdruck zu erklären, muss erst der Harnproduktionsmechanismus wenigstens im Allgemeinen erläutert werden.

Der Harn entsteht anhand von Blutfiltration, die in Nierenhaargefäßen vorgeht. Das Blutplasma, also der flüssige Teil des Blutes wird in die Nierenkanälchen geleitet, während Blutkörperchen in Gefäßen bleiben.

Dieses Blutfiltrat bildet dann den Primärharn. Erst später wird u. E. das Wasser aus dem Primärharn wieder in die Gefäße absorbiert.

Und genau in diesem Moment treten die Schleifendiuretika ein, um als Medikamente gegen Hypertonie anzuarbeiten.

Schleifendiuretika hemmen ein bestimmtes Protein, das zur Resorption unbedingt nötig ist, und blockieren damit die Natron-Kalium-Pumpe.

So kehrt weniger Wasser ins Blut zurück und der Blutdruck senkt sich durch die Schleifendiuretika.



Schleifendiuretika - Medikamente bei Hypertonie

Schleifen-Diuretika werden bei Hypertonie verschrieben
Schleifen-Diuretika werden oftmals bei Bluthochdruck-Patienten verwendet

Nebenwirkungen von Schleifendiuretika bei der Behandlung von Hypertonie:

In Folge der vermehrten Wasserabnahme durch die Schleifendiuretika erhöht sich die Blutkonsistenz, was wieder das Herz mehr belastet. So können die Schleifendiuretika auch das Risiko eines Herzinfarkts oder eines Gerinnsel erhöht.

Deswegen können die Schleifendiuretika nur dann als Medikament gegen Hypertonie angewendet werden, wenn der restliche Gesundheitszustand gut ist, und kein erhöhtes Risiko für die oben erwähnten Krankheiten vorhanden ist. Ein Bluthochdruck ist leider relativ selten ohne andere Kreislaufkrankheiten (oder wenigstens ihr erhöhtes Risiko) zu treffen.

Zu anderer Nebenwirkungen der Schleifendiuretika-Medikamente gegen Hypertonie gehören Hypokaliämie und Hyponatriämie, die infolge einer erhöhten Elektrolytabgabe entstehen.

Diese sind aber leicht therapierbar und stellen kein großes Problem dar. Deswegen dürfen die Diuretika-Tabletten aber bei Kranken mit Hypokaliämie und Hyponatriämie nicht angewendet werden, um eine Vertiefung der Krankheit zu vermeiden.

Überdies darf die Behandlung mit Schleifendiuretika nicht bei Bluthochdruck-Patienten mit Lebererkrankungen verwendet werden.

Außerdem können bei den mit Schleifen-Diuretika behandelten Hypertonie Patienten häufige Kopfschmerzen durch die Tabletten auftreten.





Schleifen-Diuretika als Bluthochdruck-Medikamente

Eine Schwäche dieser Behandlung von Hypertonie ist, dass Medikamente wie die Schleifendiuretika nicht den eigentlichen Grund (die Ursache) für Bluthochdruck eliminieren.

Der Grund für Hypertonie ist gar nicht das zu große Volumen von Blut, sondern ein fehlerhafter Regulationsmechanismus. Deswegen sind die Schleifendiuretika selten als Einzelmedikament bei langfristiger Behandlung von Bluthochdruck verwendet.

Außer Hypertonie werden die Schleifen-Diuretika auch bei:

- kardial, hepatogen oder renal bedingter Ödeme
- Lungenödeme
- nephrotischem Syndrom
- und in Diurese bei Vergiftungen

verwendet.

In Deutschland sind Schleifendiuretika u. E. als:

- Torasemid
- Bumetanid
- Piretanid
- Azetanid
- und der aus Fernsehserien bekannte Furosemid verfügbar.



Dosierung der Schleifendiuretika bei Bluthochdruck

Die Wirkung von Schleifendiuretika bei zu hohem Blutdruck ist weniger von ihrer Dosis abhängig. Das bedeutet, entweder wir das Protein blockiert und die Resorption beschleunigt oder nicht. Viel hilft hier nicht viel.

Ein Vorteil der Schleifendiuretika ist, dass schon kleine Dosen reichen, um den Blutdruck effektiv zu senken, ein Nachteil, dass ihr Wirkungsbereich als Medikament begrenzt ist und die Blutdruckregulation nur bis zu einem gewissen Grad möglich ist.

Unser Rat: Bei einer Therapie mit Schleifendiuretika darf man nicht vergessen viel Flüssigkeiten zu trinken, um den Verlust an Wasser und Elektrolyten bei der Hypertonie-Behandlung auszugleichen.




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Natürliche Diuretika und entwässernde Mittel

Bei den Diuretika (entwässernde Mittel) im Einsatz gegen zu hohen Blutdruck unterscheiden wir zwischen natürlichen Mitteln und Medikamenten.

Die natürlichen Mittel sind auf unserem Gesundheitsportal mit dem Schwerpunkt Bluthochdruck bereits in der Rubrik Heilmittel aufgelistet. Die stark entwässernden Heilmittel (diuretische Wirkungsweise) werden hier der Vollständigkeit halber nochmals als natürliche Diuretika alphabetisch gelistet:

Natürliche Diuretika:

- Birkenblätter

- Brennessel

- Goldrute

- Hauhechel

- Löwenzahn

- Orthosiphonblätter

- Tausengüldenkraut

Medikamente:

- Amilorid

- Bendroflumethiazid

- Chlortalidon

- Eplerenon

- Furosemid

- Hydrochlorothiazid

- Indapamid

- Piretanid

- Spironolacton

- Thiaziddiuretika

- Torasemid

- Triamteren

- Valsartan

- Xipamid


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Über den Autor: Rainer Deyhle