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Nisoldipin als Kalziumkanalblocker gegen Bluthochdruck

Bei dem Wirkstoff Nisoldipin handelt es sich um einen Blutdrucksenker aus der Familie der Kalziumkanalblocker, welches bei essentiellem Bluthochdruck (Hypertonie ohne organische Ursachen) angewendet wird. Ebenso findet Nisoldipin Anwendung bei Herzerkrankungen, welche mit einer unzureichenden Sauerstoffversorgung des Herzens einhergehen (Herzmuskelschwäche).

Der wichtige Wirkstoff Nisoldipin senkt nachweislich den Bluthochdruck sowie den Sauerstoffverbrauch des Herzens.

Ebenso werden die Arterien und Venen durch Nisoldipin erweitert, um einen besseren Blutfluss zu gewährleisten.

Die Wirkung von Nisoldipin besteht darin, die Kalziumkanäle in den Wänden der Gefäßmuskulatur zu blockieren. Durch Nisoldipin wird der Kalziumeinstrom in die Muskelzellen verhindert, sodass die Muskelzellen entspannt und die Blutgefäße erweitert werden. Durch Nisoldipin wird eine Hypertonie verhindert und der Blutdruck gesenkt.


Der Calciumkanalblocker Nisoldipin bei Hypertonie

Nisoldipin als Calciumantagonist gegen Bluthochdruck
Calciumantagonisten wie Nisoldipin bei Bluthochdruck

Zusätzlich erweitert der Wirkstoff Nisoldipin die Blutgefäße, welche das Herz mit Sauerstoff versorgen. Somit können durch Nisoldipin auch Herzschmerzen verringert werden, deren Ursache in verengten oder verkrampften Blutgefäßen am Herzen liegen.

In der üblichen Form ist der Wirkstoff Nisoldipin bereits 30 Minuten nach der oralen Einnahme im Körper nachweisbar. Nisoldipin wird unmittelbar und beinahe vollständig aufgenommen und abgebaut.

In Arzneimitteln gegen Bluthochdruck ist er daher oft Nisoldipin in retardierter Form enthalten. Diese Retardpräparate setzen den Wirkstoff Nisoldipin verzögert und über einen längeren Zeitraum frei.

Durch Nisoldipin wird eine Versorgung des Körpers über einen längeren Zeitraum gewährleistet, und der Blutdruck nahezu kontinuierlich auf einem konstant normalen Niveau gehalten.





Wechselwirkungen von Nisoldipin bei Hypertonie

Eine Kontraindikation zur Einnahme des Wirkstoffes Nisoldipin trotz zu hohem Blutdruck besteht bei einer bekannten Überempfindlichkeit des Patienten gegenüber dem Präparat bzw. Kalziumkanalblockern.

Nisoldipin sollte vermieden werden wenn sich der Hypertonie-Patient in einer Schocksituation befindet, an einem erheblich niedrigen Blutdruck leidet, oder eine hochgradige Verengung der Hauptschlagader vorweist.

Medikamente mit dem Wirkstoff Nisoldipin sollten nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden, da dieser den Abbau im Körper verhindert, und die blutdrucksenkende Wirkung des Stoffes Nisoldipin unnötig verstärkt.

Mögliche Nebenwirkungen bei der Einnahme von Nisoldipin gegen zu hohen Blutdruck zeigen sich in Form von Durchblutungsschüben mit Wärmegefühl und Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Tachykardien und Herzklopfen.

Seltene oder sehr seltene Nebenwirkungen von Nisoldipin bei Hypertonie können in Form von Übelkeit und Durchfall, des Anstiegs des Blutzuckerwertes oder Zahnfleischwucherungen entstehen.

In einzelnen Fällen zeigten sich bei der Einnahme von Nisoldipin außerdem allergische Hautreaktionen, lokale Muskelschmerzen oder Tremor.


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Nisoldipin als Medikament bei Hypertonie

Der Kalziumkanalblocker Nisoldipin zeigt verschiedene Wechselwirkungen. Bei einer gleichzeitigen Einnahme von blutdrucksenkenden Mitteln, Betablockern, trizyklischen Antidepressiva, Diuretika und magensäurehemmenden Mitteln (z.B. Cimetidin), kommt es zu einer verstärkten Wirkung bei der Senkung des Blutdrucks.

Ebenso führt die gleichzeitige Verwendung von Nisoldipin mit Prazosin (gegen Bluthochdruck) zu einem besonders starken Abfall des Blutdrucks.

In Kombination mit Theophyllin und Nisoldipin kann es zu einer Bronchialerweiterung unterschiedlichen Ausmaßes kommen. Muskelrelaxanzien wirken mit Nisoldipin langfristiger.

Weitere Neben- und Wechselwirkungen von Nisoldipin finden sich auf dem Beipackzettel.



Verschiedene Arten von Calciumkanalblockern

Generell gibt es 2 verschiedene Arten von Kalziumantagonisten (Calciumkanalblockern) zum Einsatz gegen Bluthochdruck, nämlich die non-Dihydropyridine und die Dihydropyridine.

Kalziumkanalblocker aus der Gruppe der non-Dihydropyridine sind:

- Diltiazem

- Gallopamil

- Verapamil

 

Kalziumkanalblocker  aus der Gruppe der Dihydropyridine sind:

- Amlodipin

- Clevidipine

- Felodipin

- Isradipin

- Lacidipin

- Lercanidipin

- Manidipin

- Nicardipin

- Nifedipin

- Nilvadipin

- Nimodipin

- Nisoldipin

- Nitrendipin




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Über den Autor: Rainer Deyhle