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Bluthochdruck - der Calciumkanalblocker Nimodipin

Nimodipin gehört zur chemischen Gruppe der 1,4-Dihydropyridine und ist ein Arzneistoff, welcher zur Blockade von Calciumkanälen genutzt wird.

Der Einsatz von Nimodipin findet vor allem gegen Bluthochdruck als Calciumkanalblocker statt, jedoch wird Nimodipin auch als Behandlungsmethode gegen Durchblutungsstörungen im Gehirn eingesetzt, oder um Gefäßkrämpfe im Gehirn zu verhindern.

Eingenommen wird Nimodipin gegen Hypertonie oral, wobei nach knapp zwei Stunden die volle Wirkung erreicht ist.

Der übliche Handelsname für Nimodipin als Bluthochdruck-Medikament ist Nimotop.

Wirkweise von Nimodipin gegen zu hohen Blutdruck

Nimodipin wirkt als Blocker der Calciumkanäle im Zentralnervensystem, da er vom Nifedipin-Typ ist. Bevorzugt entfaltet dieser Blocker seine Wirkung in Hirngefäßen.

Generell kann Nimodipin alleine gegen Bluthochdruck eingesetzt werden um die Blutdruck zu stabilisieren. Nimodipin geht schnell über die Blut-Hirn Schranke und wird vom Dünndarm resorbiert, weshalb Nimodipin  recht schnell seine volle Wirkung entfalten kann.




Nebenwirkungen von Nimodipin gegen Hypertonie

Nimodipin als Kalziumkanalblocker bei Bluthochdruck
Hypertonie kann mit Nimodipin als Calciumantagonist bekämpft werden

Zu den häufigen Nebenwirkungen bei der Einnahme von Nimodipin gegen zu hohen Blutdruck  zählen ein starkes Wärmegefühl sowie Hautrötungen mit gleichzeitig auftretenden Kopfschmerzen. Gelegentlichen können Müdigkeit, Schwindel, eine leichte Taubheit und Empfindungsstörungen durch Nimodipin auftreten.

Bei Nimodipin kann es ebenfalls zu Unverträglichkeiten kommen, die mit Übelkeit und einigen weiteren Magen-Darm Beschwerden begleitet werden.

Knöchelschwellungen und Wassereinlagerungen werden bei Nimodipin auch häufiger beobachtet. Sehr selten kann es zu einer Herabsetzung der Nierenfunktion kommen.

Es ist auch möglich, dass der Bluthochdruck-Patient durch Nimodipin einen Herzinfarkt erleiden kann, was jedoch äußerst selten der Fall ist, jedoch nicht außer Acht gelassen werden sollte.

Wechselwirkungen von Nimodipin trotz zu hohem Blutdruck

Der Blutdruck wird noch weiter gesenkt, sollte Nimodipin gemeinsam mit Alkohol, Antidepressiva oder Entwässerungskapseln eingenommen werden. In Kombination mit den Stoff Diltiazem kann Nimodipin zu einer Verstärkung des Abbaus des Calciumkanalblockers kommen, wodurch sich schnell wieder eine Hypertonie bilden kann.


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Der Calciumkanalblocker Nimodipin bei Hypertonie

Durch gleichzeitige Gabe von Nimodipin gegen eine Hypertonie und Digoxin, Theophyllin, Cyclosporin oder Cephalosporinen kann es zu einer Verstärkung der Nebenwirkungen kommen.

Es kann ebenfalls zu einem starken Blutdruckabfall kommen, wenn gleichzeitig zu Nimodipin auch Säurehemmer eingesetzt werden.

Bei zusätzliche Gabe von Rifampicin kann Nimodipin nicht mehr seine volle Wirkung gegen zu hohen Blutdruck zeigen, und wird insgesamt abgeschwächt.

In Kombination mit Nitraten wird ebenfalls die Wirkung von Nimodipin herabgesetzt, und es kann zu Störungen der Herzfrequenz kommen.

Sollten gleichzeitig mit Nimodipin Narkotika eingenommen werden, so kann dies insgesamt ebenfalls zu einem sehr starken Absinken des Blutdrucks führen, und somit weitere Nebenwirkungen, wie zum Beispiel die Müdigkeit, noch einmal verstärken.



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Verschiedene Arten von Calciumkanalblockern

Generell gibt es 2 verschiedene Arten von Kalziumantagonisten (Calciumkanalblockern) zum Einsatz gegen Bluthochdruck, nämlich die non-Dihydropyridine und die Dihydropyridine.

Kalziumkanalblocker aus der Gruppe der non-Dihydropyridine sind:

- Diltiazem

- Gallopamil

- Verapamil

 

Kalziumkanalblocker  aus der Gruppe der Dihydropyridine sind:

- Amlodipin

- Clevidipine

- Felodipin

- Isradipin

- Lacidipin

- Lercanidipin

- Manidipin

- Nicardipin

- Nifedipin

- Nilvadipin

- Nimodipin

- Nisoldipin

- Nitrendipin



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Über den Autor: Rainer Deyhle