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Der Beatablocker Nebivolol gegen Bluthochdruck

Nebivolol zählt zu den Betablockern, die häufig bei Bluthochdruck angewandt werden. Bestehen tut dieser Stoff aus zwei Enantiomeren, die gemeinsam ein so genanntes Racemat bilden. Beide Enantiomere steuern ihren Beitrag zu Senkung des Blutdrucks bei.

Angewandt wird das Mittel Nebivolol nicht nur bei Hypertonie, sondern auch bei einer leichten bis mittelschweren chronischen Herzleistungsschwäche. Aufgenommen wird Nebivolol oral mit etwas Wasser. Herstellernamen für diesen Wirkstoff sind Nebilet oder Nebilox.

Der Name kann auch je nach Generikum variieren.

Wirkmechanismus von Nebivolol bei Bluthochdruck

Da Nebivolol zu den Blutdruckmitteln der 3.Generation gehört, beinhaltet es nicht nur einen, sondern ganze zwei Wirkmechanismen, die gegen zu hohen Blutdruck helfen sollen. Das erste Enantiomer, also das D-Nebivolol, wirkt hochselektiv und setzt sich an die β1-Adrenozeptoren, wodurch diese blockiert werden. So sinkt dann der Blutdruck.




Nebivolol als Betablocker bei zu hohem Blutdruck

Lösungen bei Bluthochdruck - der Betablocker Nebivolol
Der Betablocker Nebivolol wird gegen Bluthochdruck eingesetzt

Dieser Mechanismus von Nebivolol kommt vor allem auch bei Mitteln gegen zu hohen Blutdruck der 2.Generation vor. Das Medikament Nebivolol wird zu einem Mittel der 3.Generation, da sich das andere Enantiomer, also das L-Nebivolol, zusätzlich an die Gefäße der Endothelzellen haftet.

Es kommt durch diese Anhaftung zu einer Gefäßerweiterung durch Nebivolol, welche durch die Freisetzung von Stickstoffmonoxid begünstigt wird, was den Bluthochdruck senkt. Durch die gefäßerweiternde Wirkung von Nebivolol wird die Hämodynamik begünstigt, und es kommt zu einer besseren Zirkulation innerhalb der Mirko- und Makrogefäße, was wiederum den Blutdruck senkt. Auf dem gleichen Wirkmechanismus basiert auch der Betablocker Celiprolol.

Nebenwirkungen von Nebivolol bei Hypertonie

Mit dem Arzneistoff Nebivolol kann eine Hypertonie gut bekämpft werden, jedoch gibt es auch einige Nebenwirkungen, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Sehr häufig kommt es bei Bluthochdruck-Patienten zu Kopfschmerzen und Schwindel.

Seltener treten Übelkeit, Magenprobleme und eine leichte Müdigkeit durch Nebivolol auf. Es kann ebenfalls zu Ödemen, Sehstörungen und auch zur Verlangsamung der Herzfrequenz durch die Einnahme von Nebivolol gerade bei Hypertonie kommen.

Bei zu starken Nebenwirkungen sollte immer Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden.





Wechselwirkungen von Nebivolol bei Hypertonie

Es kann durch die Einnahme von Nebivolol gegen Bluthochdruck zu pharmakokinetischen Wechselwirkungen kommen mit Substanzen, die ebenfalls über CYP2D6-Isoenzyme abgebaut werden können.

Eine gleichzeitige Gabe von negativ-inotropen und negativ-chronotropen Mitteln, wie zum Beispiel Verapamil oder Diltiazem sollte bei der Einnahme von Nebivolol gegen Bluthochdruck vermieden werden, da dies zu starken und sogar recht gefährlichen Wechselwirkungen führen kann, die sich unteranderem auf das Herz und den kompletten Blutkreislauf auswirken können.

Eingenommen werden sollte dieser Wirkstoff Nebivolol ebenfalls nicht, wenn neben Bluthochdruck auch eine Allergie gegen den Wirkstoff besteht, eine Leberinsuffizienz vorhanden ist, eine schwere Herzinsuffizienz vorliegt oder der Patient unter einer schweren bronchialen Obstruktion leidet.


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Über den Autor: Rainer Deyhle