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Der Betablocker Metoprolol gegen Bluthochdruck

Der Betablocker Metoprolol ist ein Wirkstoff, der in der Behandlung von Bluthochdruck, der koronaren Herzkrankheit, bei Herzryhtmusstörungen und im Falle der akuten Behandlung von Herzinfarkten zum Einsatz kommt. Metoprolol ist ein selektiver Beta1-Blocker, der die Adrenorezeptoren blockiert.

Therapien gegen Bluthochdruck mit Metoprolol

Metoprolol findet in der medikamentösen Standardtherapie einer Hypertonie seinen Einsatz.

Dabei gehört der Betablocker Metoprolol zu einer Gruppe von fünf unterschiedlich wirkenden Mittel gegen Blutdruck.

Diuretika wie Torasemid, reduzieren die Volumenbelastung des Herzens, in dem sie die Ausscheidung des Harns unterstützen. ACE-Hemmer wie Ramipril mindern das Enzym Angiotensin-Converting und senken so den Blutdruck.

Das Fehlen des Enzyms erweitert die Gefäße und fördert die Harnausscheidung. 
Die Angiotensin-Rezeptorblocker wirken wie ACE-Hemmer. Selektive Betablocker wie Metoprolol senken die Herzfrequenz und senken damit den Blutdruck.

Calciumkanalblocker blockieren die Calciumkanäle im Herzen und erweitern die Gefäße, senken die Herzschlagfrequenz und mindern so die Hypertonie.




Metoprolol und seine Anwendung bei Hypertonie

Metoprolol als Betablocker bringt Hilfe bei Hypertonie
Der Betablocker Metoprolol wird oft gegen Bluthochdruck angewendet

Der Einsatz des selektiven Betablocker Metoprolol in der medikamentösen Therapie von zu hohem Blutdruck  erfolgt nach drei Möglichkeiten:

- In der Stufentherapie wird als erstes ein Medikament, etwa der Betablocker Metoprolol gegen Bluthochdruck eingesetzt. Wirkt dieser nicht zufriedenstellend werden stufenweise weitere Medikamente zum Einsatz bei Hypertonie kommen.

- Bei einem hohen Blutdruckwert oder einer Grunderkrankung wird die Kombinationstherapie auch mit Metoprolol angewendet. Zu Therapiebeginn werden zwei Medikamente zur Bekämpfung des Bluthochdrucks  eingesetzt.

Beispielsweise der ACE-Hemmer Ramipril und der Betablocker Metoprolol.

- Die sequentielle Monotherapie kombiniert keine Medikamente. Der Bluthochdruck wird bekämpft, indem Medikamente ausgetauscht werden bis der richtige Wirkstoff gefunden ist, der den Blutdruck nachhaltig senkt. Hier ist Metoprolol oft erste Wahl.

Es sollten nicht zu viele Medikamente eingesetzt werden, daher erfolgt die Auswahl des Wirkstoffes und der Therapie gegen Hypertonie danach, wie der Patient reagiert. Dies gilt auch bei Metoprolol.





Der Wirkung von Metoprolol bei Bluthochdruck

Der selektive Betablocker Metoprolol blockiert die Beta1-Adrenorezptoren und senkt so den Blutdruck. Sie finden sich in den Erregungsbildungs- und Erregungsleitungsgewebe des Herzens. Das sind die Sinusknoen, die Vorhöfe, die AV-Knoten und die Kammermuskulatur und die Herzkranzgefäßen. 

Gesenkt wird durch Metoprolol die Erregungsleitungsgeschwindigkeit, die Schlagfrequenz und die Kontraktionskraft. Gering ist die Wirkung des Betablockers auf die Beta2-Adrenorezeptoren, die nicht im Herzen zu finden sind.

Eine Stimulation der Beta-Adrenorezeptoren findet durch Metoprolol nicht statt. Auch die membranstabilisierende Kraft ist nur gering.

Das Medikament Metoprolol gegen Bluthochdruck wirkt durch die Aufnahme und Verteilung im Körper.

Im Magen-Darm-Trakt wird das Medikament Metoprolol zu 95 % aufgenommen und in der Leber in den Stoffwechsel eingeführt. 50 % der Dosis gegen Hypertonie sind systematisch verfügbar. Das Maximum des Wirkstoffs Metoprolol wird nach 1,5 bis 2 Stunden erreicht. 

Das Plasmaprotein wird durch Metoprolol zu 12 % gebunden. Das Medikament Metoprolol wird zu 95 % renal eliminiert. Die Halbwertzeit des Plasmas liegt bei 3-5 Stunden. Um eine starke Kreislaufreaktion zu vermeiden, muss das Medikament Metoprolol gerade bei Bluthochdruck langsam abgesetzt werden.



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Darreichung von Metoprolol bei Bluthochdruck

Metoprolol wird oftmals gegen Hypertonie eingesetzt
Metoprolol ist der am häufigsten verschriebenen Betablocker bei Bluthochdruck

Das Mittel Metoprolol wird als Metoprololsuccinat, als Metoprololtartrat oder als Metoprololfumarat in Tablettenform in verschiedenen Stärken gegen Bluthochdruck angeboten. Es kann ein Monopräparat oder ein Kombipräparat mit harntreibendem Hydrochlorothiazid sein. Auch gibt es das Medikament Metoprolol in intravenoser Form.

Damit ein besonders gleichmäßiger Plasmaspiegel erreicht wird, wird der Wirkstoff Metoprolol in konstanter Rate abgegeben. Das machen moderne Retardierungstechnologien, wie das Osmotic Release Oral System möglich. Gerade bei sehr hohem Blutdruck ist dies ein Weg.

Die Marktbedeutung von Metoprolol gegen hohen Blutdruck.

Der selektive Betablocker Metoprolol war mit 900 Millionen mittleren Tagesdosen im Jahr 2012 das meist eingesetzte Medikament in Deutschland bei Bluthochdruck. Das macht das Medikament Metoprolol zum führenden Vertreter im Bereich der selektiven Adrenorezeptorenblocker.

Während die selektiven Substanzen rückläufig eingesetzt werden, steigt die Verordnung des Medikamentes Metoprolol gerade bei Hypertonie in den letzten 10 Jahren um das Doppelte.




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Über den Autor: Rainer Deyhle