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Der Betablocker Metipranolol bei Hypertonie

Die Wirkung des Betablockers Metipranolol bei Bluthochdruck

Metipranolol zählt zu den Betablockern, die bei zu hohem Blutdruck eingesetzt werden. Der Betablocker entwickelt seine Wirkung an den Beta- Rezeptoren.

Bei den Beta- Rezeptoren handelt es sich um Bindungsstellen des vegetativen Nervensystems.

Adrenalin und Noradrenalin sind Botenstoffe des Körpers, die im Normalfall die Beta- Rezeptoren beeinflussen. Das Medikament Metipranolol verdrängt die Botenstoffe und hebt somit deren Wirkung auf, senkt dadurch den Bluthochdruck.

Metipranolol wird ausser bei Bluthochdruck auch verwendet um den erhöhten Augeninnendruck bei Glaukom zu senken. Zur Anwendung kommt das Medikament auch beim chronischen Weitwinkelglaukom und zur Senkung des Drucks nach der Linsenentfernung.

In Form von Augentropfen senkt der Wirkstoff Metipranolol den Augeninnendruck, weil die Bildung von Kammerwasser verringert wird. Auf den Abfluss des vorhandenen Kammerwassers hat der Wirkstoff aber keinen Einfluss.

Der Wirkstoff Metipranolol ist in Betamann 0,1% Augentropfen, in Betamann 0,3-0,6% Augentropfen und in Betamann 0,3% EDO - Ein-Dosis-Ophtiole – enthalten.




Nebenwirkungen von Metipranolol bei Hypertonie

Metipranolol als Betablocker bringt Hilfe bei Hypertonie
Bei Bluthochdruck kommt der Betablocker Metipranolol zum Einsatz

Zu Beginn der Behandlung mit Metipranolol gegen zu hohen Blutdruck können für ein paar Tage Kopfschmerzen auftreten. Nach dem Eintropfen kann es zu einer allergischen Reaktion mit Augenrötung und Augenjucken kommen.

Weitere Nebenwirkungen von Metipranolol gegen eine Hypertonie sind das Abnehmen der Tränenflüssigkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Benommenheit, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Kältegefühl in den Gliedmaßen, Verdauungsstörungen, Schlafstörungen, Atemnot, bei einer vorliegenden Herzmuskelschwäche kann es zu einer Verschlechterung kommen, Depression, Bindehautentzündung, sehr niedriger Blutdruck, Durchblutungsstörungen, trockene Augen, Abfall des Blutzuckerspiegels. Auch Austrocknung des Mundes, Potenzstörungen, Blutbildveränderungen und Muskelkrämpfe kommen bei der Einnahme von Metipranolol bei Bluthochdruck vor.

Wann sollte das Medikament Metipranolol trotz Hypertonie nicht verwendet werden?

Das Medikament Metipranolol darf nicht von Personen verwendet werden, die eine Allergie gegen den Wirkstoff oder gegen andere Betablocker zur Behandlung von Bluthochdruck haben.

Auch darf Metipranolol nicht verwendet werden bei Asthma, bei chronisch- obstruktiven Lungenerkrankungen, bei einer vorliegenden Herzmuskelschwäche, bei einem Ruhepuls unter fünfzig Schlägen pro Minute, bei niedrigen Blutdruck und bei der metabolischer Azidose.





Metipranolol in der Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte Metipranolol nicht gegen zu hohen Blutdruck verwendet werden. Besonders in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten wird von der Verabreichung abgeraten. Über die Verträglichkeit bei Kindern und Jugendlichen liegen keine Studien vor.

Wechselwirkungen von Metipranolol bei Bluthochdruck

Werden gleichzeitig zu Metipranolol andere Medikamente die den Augeninnendruck senken verabreicht, kann die Wirkung gegen Hypertonie verstärkt werden.

Bei Personen, die gleichzeitig einen weiteren Betablocker gegen zu hohen Blutdruck einnehmen, zum Beispiel bei einer vorliegenden Hypertonie, verstärkt sich die Senkung des Augeninnendrucks beziehungsweise die Senkung des Blutdrucks durch Metipranolol.

In Kombination mit Noradrenalin kann es bei der Einnahme von Metipranolol zum Bluthochdruck kommen. Die gleichzeitige Gabe von Insulin kann zu einem Glukose- Mangel im Blut führen.

Patienten mit Hypertonie oder Diabetes mellitus müssen bei der Verwendung des Medikamentes Metipranolol  gegen Bluthochdruck regelmäßige Blutdruck- und Zuckerkontrollen durchführen.



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Über den Autor: Rainer Deyhle