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Wirkstoff Lisinopril gegen den hohen Blutdruck

Lösungen bei Bluthochdruck bietet uns das Lisinopril
Bei Bluthochdruck kommt der ACE-Hemmer Lisinopril oftmals zum Einsatz

Lisinopril aus der Gruppe der ACE-Hemmer gegen Bluthochdruck

Lisinopril aus der Familie der ACE-Hemmer ist ein blutdrucksenkender Wirkstoff und wird auch bei der Behandlung von Herzmuskelschwäche sowie nach Herzinfarkten eingesetzt.

Bei Bluthochdruck-Patienten wird der Wirkstoff Lisinopril sowohl als Einzelpräparat wie auch als Kombinationspräparat in Verbindung mit anderen Blutdruck senken Mitteln verwendet.

Patienten die nach einem Herzinfarkt mit ACE-Hemmern wie dem Lisinopril behandelt werden (unter anderem mit Lisinopril) haben ein wesentlich geringeres Sterberisiko.

Anders als Betablocker und Calciumkanalblocker verändert der ACE-Hemmer Lisinopril nicht die Pulsfrequenz oder den Herzschlag. Die meisten Patienten vertragen daher ACE-Hemmer besser als andere blutdrucksenkende Mittel. Jedoch ist eine Folge der Einnahme von ACE-Hemmer wie Lisinopril gegen Bluthochdruck ein milder (in einigen Fällen auch sehr starker) Hustenreiz.

Die Wirkungsweise von Lisinopril zur Senkung des Blutdrucks beruht auf der Hemmung des in der Niere produzierten ACE- Enzyms (Angiotensin Converting Enzyme) und reduziert somit die Bildung von Angiotensin II. Angiotensin II bewirkt eine Verengung der Blutgefäße und steigert somit Bluthochdruck bzw. Blutdruck.

Diesem wirkt ein ACE-Hemmer Lisinopril entgegen. Somit wirken ACE-Hemmer wie etwa das Lisinopril blutdrucksenkend und herzentlastend. Außerdem sorgt der  ACE-Hemmer Lisinopril dafür dass vermehrt Kochsalz und Wasser ausgeschieden wird, was wiederum das Blutvolumen herabsenkt und den Blutdruck senkt.




Handelsnamen von Lisinopril bei Hypertonie

Lisinopril bei Bluthochdruck:

- Acerbon (Tabletten zu 2,5 und 5 sowie 10 und 20 mg)

- Lisidigal (Tabletten zu 5,10 und 20 mg)

- Lisigamma (Tabletten zu 2.5, 5,10 und 20 mg)

- LisiHexal (Tabletten zu 2,5 und 5 sowie 10 und 20 mg)

- Lisi Lich (Tabletten zu 2.5, 5 und 10 sowie 20 mg)

- Lisodura (Tabletten zu 5,10 und 20 mg)

- LISI-Puren (Tabletten zu 2,5 und 5 sowie 10 und 20 mg)

- Lisi-Hennig (Tabletten zu 5,10 und 20 mg)

- Lisibeta 5 (Tabletten zu 5 mg)

- Lisinopril CT (Tabletten zu 2,5 von 5 mg, 10 und 20 mg)

- Lisinopril Heumann (Tabletten zu 2,5 und 5 sowie 10 und 20 mg)

- Lisinopril 1 A Pharma (Tabletten zu 2,5 und 5 sowie 10 und 20 mg)

- Lisinopril AL (Tabletten zu 2,5 und 5 sowie 10 und 20 mg)

- Lisinopril STADA (Tabletten zu 2,5 und 5 sowie 10 und 20 mg)

- Lisinopril TAD (Tabletten zu 5 sowie 10 und 20 mg)

- Lisinopril-Ratiopharm (Tabletten zu 2,5 und 5 sowie 10 und 20 mg)




Gegenanzeigen von Lisinopril bei Hypertonie

Lisinopril als ACE Hemmer gegen Bluthochdruck
Bei Bluthochdruck verschreiben Ärzte gerne den ACE-Hemmer Lisinopril

Gegenanzeigen von Lisinopril bei Bluthochdruck:

Lisinopril sollte unter anderem bei Empfindlichkeit gegen ACE-Hemmer sowie bei Verengung der Nierenarterien sowie bei Herzerkrankungen wie Herzklappenfehlern sowie bei einer Vergrößerung des Herzens sowie bei Dialysepatienten nicht angewendet werden.

Die Anwendung von Lisinopril direkt nach einem Herzinfarkt erscheint ebenfalls schwierig.

In der Schwangerschaft und während des Stillens darf Lisinopril ebenfalls nicht gegen zu hohen Blutdruck angewendet werden.

Einnahme von Lisinopril gegen zu hohen Blutdruck:

Die Einnahme von Lisinopril erfolgt einmal täglich (immer zur selben Uhrzeit) und unabhängig von den Essenszeiten.

Nebenwirkungen von Lisinopril bei einer Hypertonie:

Die bekanntesten häufigen Nebenwirkungen von Lisinopril sind der bei ACE-Hemmer typische Reizhusten sowie Heiserkeit, Bronchitis und allgemeine Halsschmerzen, der Mangel an Blutplättchen sowie Blutarmut im allgemeinen und der Mangel an roten und weißen Blutkörperchen sowie die vermehrte Eiweißausscheidung durch Urin.

Auch Kopfschmerzen und Müdigkeit sind oftmals mit Schwindel gepaarte Nebenwirkungen, Sehstörungen und Funktionsstörungen der Niere sowie für Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Verstopfung kommen bei der Anwendung von Lisinopril als Medikament im Einsatz gegen Bluthochdruck vor.





Seltenere Nebenwirkungen von Lisinopril

Gelegentlich kommt es bei der Anwendung von Lisinopril auch zu starkem Abfall des Blutdrucks, Bewusstseinsverlust, Depressionen, Gleichgewichtsstörungen, Muskelkrämpfen, Verwirrtheit, Ohrensausen.

Auch Entzündungen der Nasennebenhöhlen und der Mundschleimhaut sowie der Zunge, Geschmacksveränderung oder Geschmacksverlust, Erbrechen mit Übelkeit, Störungen des Gleichgewichts sowie eingeschränktes Sehvermögen, Schlafstörungen, Impotenz und Atemnot kommen bei der Anwendung von Lisinopril vor.

Seltener treten Herzrhythmusstörungen sowie Herzinfarkt, Schlaganfall und akutes Nierenversagen oder Störungen der Leber, aber auch Leberentzündung oder Leberversagen sowie Entzündungen der Bauchspeicheldrüse oder der Lunge auf.

Wechselwirkungen von Lisinopril:

Lisinopril zeigt Wechselwirkungen mit verschiedensten Antidepressiva, Entwässerungsmitteln sowie Schmerzmitteln und Narkosemitteln, Mitteln gegen Gicht und Krebs, Immunsuppressiva sowie Insulin und Antidiabetika.

Wichtig ist zu wissen dass die Wirkung von Alkohol durch Lisinopril verstärkt wird, und Lisinopril schlechter wirkt wenn vermehrt Kochsalz in der Nahrung aufgenommen wird.



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Warnhinweise bei der Einnahme von Lisinopril

Lisinopril kann einen starken Abfall des Blutdrucks bewirken und sollte daher vor Operationen dem behandelnden Arzt genannt werden. Bei Patienten mit einer Verengung der Nierenarterien kann ebenfalls ein starker Abfall des Blutdrucks zu einem Nierenversagen führen.

Weiterhin führt Lisinopril manchmal zu einer Erhöhung des Kaliumsspiegels, kann bei älteren Menschen stärker wirken wie bei jüngeren und führt gelegentlich zu Gewebeschwellungen die sich wiederum auf die Atemwege schlagen.


Die ACE-Hemmer im Überblick

 

Weitere Medikamente in dieser Gruppe sind hier alphabetisch aufgelistet. Für weiterführende Informationen klicken Sie einfach auf den Link.


Benazepril (Lotensin)

Captopril (Capoten)

Cilazapril

Enalapril (Vasotec)

Fosinopril (Monopril)

Lisinopril (Prinivil, Zestril)

Moexipril

Perindopril

Quinapril (Accupril)

Ramipril (Altace)

Spirapril

Trandolapril

Zofenopril

Beachten Sie auch, dass die ACE-Hemmer oftmals auch in Kombination mit anderen Blutdruck senkenden Medikamenten eingesetzt werden.

Hier lesen Sie über die sogenannte Kombinationstherapie bei Bluthochdruck click.


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2. Angiotensin-Antagonisten
3. Beta-Blocker
4. Diuretika (Wassertabletten)
5. ACE-Hemmer
6. Renin-Hemmer



Über den Autor: Rainer Deyhle