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Bluthochdruck und die Kombinationstherapie

Die Kombinationstherapie bei Hypertonie einsetzen
Bei Bluthochdruck kann es zu Organschäden kommen

Bluthochdruck (Hypertonie) kann schwere Organschäden zur Folge haben. Dann ist es an der Zeit, den Bluthochdruck und die Organschäden zusammen mit der Kombinationstherapie zu behandeln. Diese Kombinationstherapie wird auch angewendet wenn der Blutdruck mit einem einzigen Präparat nicht sinken will.

Anzeichen für beginnende Organschäden sind unter anderem eine Vergrößerung der linken Herzkammer (Linksherzhypertrophie), typische Netzhautarterienveränderungen (die Arterien im Augeninneren), Nierenschädigungen mit Verlust von Eiweiß im Urin sowie Veränderungen der Schlagadern in Form von Arteriosklerose (Arterienverkalkung). Diese Anzeichen machen dann eine Kombinationstherapie des Bluthochdrucks so wichtig.

Typische Organschäden, die bedingt durch Bluthochdruck auftreten, können folgendermaßen nachgewiesen und mit der Kombinationstherapie behandelt werden:

Gehirn: TIA (bezeichnet einen Minischlaganfall der keine bleibenden Schäden mit sich zieht) und Schlaganfall (mit bleibenden Schäden im Gehirn), was auf Bluthochdruck zurückzuführen ist. 

Augen: Flüssigkeitsansammlungen und Blutungen unterhalb der Netzhaut, hervorgerufen durch hohen Blutdruck.




Bluthochdruck muss nicht sein - Kombinationstherapie

Kombinationstherapie - verschiedene Wirstoffe mischen
Bei Organschäden und Bluthochdruck kommt die Kombinationstherapie zum Einsatz

Blutgefäße: Arterielle Verschlusskrankheit, die zum Beispiel die Schaufensterkrankheit (öfteres Stehenbleiben beim normalen Schritttempo) mit sich führt und Aussackung der Arterien (Aneurysma), bedingt durch Hypertonie.

Herz: Herzinfarkt auf Grund von Hypertonie; die linke Herzkammerschlagkraft ist nicht mehr ausreichend (Linksherzinsuffizienz) sowie das Gefühl der Brustenge (Angina Pectoris).

Nieren: ein erhöhter Kreatinins wird nachgewiesen und es folgt eine kumulative Funktionseinschränkung, welche auf hohen Blutdruck zurückgeführt werden kann.

Vorhandene Organschäden, die von Bluthochdruck (Hypertonie) resultieren, werden mit einer speziellen Kombinationstherapie gegen hohen Blutdruck, behandelt.

Bei dieser Kombinationstherapie, mit der eine Mehrheit der Bluthochdruck-Patienten behandelt wird, erfolgt eine möglichst niedrige Dosierung von zwei Wirkstoffen, die als Kombinationspräparate dargereicht werden.

Ist der Erfolg auf Dauer unzureichend, so ist in der Kombinationstherapie eine Dosissteigerung oder eine Dreifachkombination (z. B. ACE-Hemmer mit Kalzium-Antagonist und Diuretikum) förderlich, und die Kombinationstherapie wird so ausgeweitet.





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Die Kombinationstherapie senkt den Blutdruck

Vor Beginn der Kombinationstherapie werden die niedrig dosierten Kombinationspräparate, welche eingesetzt werden sollen, bestimmt.

Hier lesen Sie weiterführende Informationen zu den jeweiligen Medikamenten click.

Diese sind in der Kombinationstherapie zum Beispiel:

ACE-Hemmer plus Diuretikum
Ramipril + Piretamid, Perindopril + Indapamid. Des weiteren können Captopril, Benazepril, Enalapril, Lisinopril, Ramipril, Cilazapril, Fosinopril, Quinapil sowie Moexipril mit Hydrochlorothiazid in der Kombinationstherapie zusammen verordnet werden.

ACE-Hemmer plus Calciumkanalblocker
Lercanidipin und Enalapril, Ramipril und Felodipin und Trandoapril in Kombination mit Verapilm.

Beta-Blocker plus Diuretikum
In Kombination mit Chlortalidon + Atenolol, Piretanid + Penbutolol, Furosemid + Penbutolol, Hydrochlorothiazid + Bisoprolol, Metoprolol + Chlortalidon, Oxprenolol + Chlortalidon sowie Hydrochlorothiazid + Metoprolol in der Kombinationstherapie.





Weitere Kombinationen bei Bluthochdruck

Lösungen bei Hypertonie - das Mischen der Wirkstoffe
Hilfe bei Bluthochdruck auf diesem Portal

Weitere Möglichkeiten in der Kombinationstherapie sind:

Beta-Blocker plus Calciumkanalblocker

Als Kombination von Nifedipin + Metoprolol, Nifedepin mit Atenolol und Metoprolol mit Felodipin.

Calciumkanalblocker plus AT1-Rezeptorantagonist

Zum Beispiel Amlodipin mit Valsartan in der Kombinationstherapie.

Diuretikum plus AT1-Rezeptor-Antagonist

In Kombination von Valsartan mit Hydrochlorothiazid oder als Kombination von Candesartan, Telmisartan, Losartan und Irbesartan mit Hydrochlorothiazid.

Diuretikum plus AT2-Rezeptor-Antagonist

In der Kombination von Eprosartan mit Hydrochlorothiazid.

Diuretikum plus Blutdrucksenker, die speziell auf das Nervensystem in der Kombinationstherapie wirken

So zum Beispiel Clopamid und Reserpin oder Mefrusid mit Reserpin.

2 Diuretika plus Calciumkanalblocker

Als Kombination von Hydrochlorothiazid mit Triamteren und Verapamil-HCl.




Erkenntnisse zur Kombinationstherapie

Das eine Kombinationstherapie durchaus hilfreich sein kann, wurde unter anderem 2007 auf dem Kongress der „European Society of Hypertension“, der in Mailand stattfand, demonstriert.

So wurde nachgewiesen, dass ein hoher Blutdruck mit dem zweiten Wirkstoff in einer Kombinationstherapie bei 75 % der Patienten erfolgreich gesenkt werden konnte.

Bei der Verabreichung von nur einem Medikament wurde der Blutdruck lediglich bei 20 % der Probanden gesenkt.

Des Weiteren war die Senkung des Bluthochdruck in der Kombinationstherapie mit einem dritten Medikament bei 90 % der Patienten erfolgreich.


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Über den Autor: Rainer Deyhle