Bluthochdruck Hilfe ++ Hypertonie ++ Blutdruck senken ++ Diäten ++ Hilfe bei Bluthochdruck ++ Abnehmen ++ Diät ++ TCM ++ Medikamente
header


Blutdrucksenkung mit Irbesartan

Irbesartan wird besonders häufig bei Bluthochdruck, der essentiellen Hypertonie, angewendet. Es wird außerdem bei Nierenerkrankungen von Patienten mit Bluthochdruck und Diabetes mellitus Typ 2, der diabetischen Nephropathie, verabreicht.

Das Mittel Irbesartan gegen Bluthochdruck gehört zu der Gruppe der Sartane und bindet an AT1-Rezeptoren in den Blutgefäßen. Hierdurch hebt es die Wirkung des körpereigenen Angiotensin II selektiv auf, dass bei Bindung an die AT1-Rezeptoren Hypertonie verursachen kann.

Irbesartan bewirkt eine Entspannung und damit verbundene Erweiterung der Blutgefäße und senkt dadurch den Blutdruck.

Das Medikament Irbesartan wird einmal täglich unabhängig von den Mahlzeiten bei zu hohem Blutdruck eingenommen. Da es eine lange Halbwertszeit von 11 bis 15 Stunden hat, ist eine häufigere Einnahme  von Irbesartan nicht erforderlich.

Die Dosierung von Irbesartan bei Bluthochdruck liegt üblicherweise zwischen 150 und 300mg. Den Blutdrucksenker gibt es als Monopräparat oder als Kombinationspräparat mit Hydrochlorothiazid.

Irbesartan kam zunächst unter den Handelsnamen Aprovel und Karvea (Monopräparat) sowie unter den Handelsnamen CoAprovel und Karvezid (Kombinationspräparat) als Medikament gegen Hypertonie auf den Markt.






Irbesartan als Medikament bei Bluthochdruck

Irbesartan bringt schnelle Hilfe bei zu hohem Blutdruck
Bei Bluthochdruck kommt Irbesartan zum Einsatz

Das Kombinationspräparat wird verwendet, wenn Irbesartan oder Hydrochlorothiazid alleine nicht ausreichend wirken, um den Blutdruck zu senken. Da Hydrochlorothiazid ein Diuretikum ist und somit einem anderen Wirkstofftyp angehört, kommt es bei gleichzeitiger Einnahme beider Blutdrucksenker zu einem additiven Effekt.

Der Hersteller des Originalpräparates Irbesartan zur Senkung der Hypertonie ist Sanofi-Aventis. Die Pharmafirma hat 1997 die Zulassung für Aprovel erhalten und die Lizenz für den Vertrieb von Karvea an Bristol-Myers Squibb vergeben.

Seitdem das Patent ausgelaufen ist, gibt es Irbesartan jedoch auch als Generikum als Medikament gegen Bluthochdruck von verschiedenen Herstellern, wie zum Beispiel Hexal, Aliud Pharma GmbH, 1A Pharma GmbH, Stadapharm GmbH sowie zahlreichen weiteren Generikaherstellern.

Als Nebenwirkungen von Irbesartan können bei der Einnahme gegen Bluthochdruck Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Benommenheit, schneller Herzschlag, Brustschmerz, Husten, Verdauungsbeschwerden und tiefer Blutdruck auftreten.

In seltenen Fällen wurden Überempfindlichkeitsreaktionen mit Nesselfieber und Angioödemen, Hyperkaliämie, Leber- und Nierenstörungen bei der Einnahme von Irbesartan beobachtet.




Ärzte A - Z
Abnehmen
Medikamente
Symptome
Ursachen

Risiken von Irbesartan bei Hypertonie

Der Blutdrucksenker Irbesartan sollte daher trotz Bluthochdruck nicht bei Überempfindlichkeit, bei hereditärem Angioödem oder bei einem medikamentösen Angioödem in der Vorgeschichte oder bei stark eingeschränkter Leberfunktion eingenommen werden.

Das Risiko einer Hyperkaliämie kann sich durch Irbesartan erhöhen, wenn gleichzeitig kaliumsparende Diuretika, Kaliumsalze und Meersalz eingenommen werden.

Da das Medikament Irbesartan fruchtschädigend ist, darf es nicht bei einer Schwangerschaft verabreicht werden.

Relevante Wechselwirkungen von Irbesartan im Einsatz gegen zu hohen Blutdruck mit anderen Medikamenten konnten bislang nicht festgestellt werden, sind jedoch auch nicht vollständig auszuschließen.

Eine Einnahme von Irbesartan zusammen mit Lithium oder NSAIDs wird auch bei Hypertonie nicht empfohlen.




Ayurveda
Bachblüten
Gallenreinigung
Homöopathie
TCM


Welche Sartane gibt es?


Welche Arten von Medikamenten bei Bluthochdruck?

Welche Medikamente gibt es bei Bluthochdruck?
Bluthochdruck Medikamente

Klicken Sie auf eine Medikamenten-Gruppe

1. Kalziumkanalblocker
2. Angiotensin-Antagonisten
3. Beta-Blocker
4. Diuretika (Wassertabletten)
5. ACE-Hemmer
6. Renin-Hemmer




Über den Autor: Rainer Deyhle