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Das Diuretikum Furosemid gegen Bluthochdruck

Das Diuretikum Furosemid gehört zu den Schleifendiuretika, die hauptsächlich Anwendung bei Bluthochdruck finden. Diese Gruppe der Diuretika ist dadurch gekennzeichnet, dass sie an der Henle-Schleife in den Nieren aktiv wird.

Der Arzneistoff Furosemid, chemisch 4-Chlor-2-furfurylamino-5-sulfamoyl-benzoesäure, hemmt dabei ein Transportprotein (Na+-K+-2Cl--Symporter) und führt, durch die Verringerung der Ionenaufnahme aus dem Primärharn, zur Veränderung des osmotischen Drucks und zur vermehrten Wasserausscheidung, und damit zu einer Senkung des Blutdrucks.

Die Mengen ausgeschiedener Flüssigkeit durch das Diuretikum Furosemid können, bei entsprechender Flüssigkeitszufuhr, bei bis zu 45 Litern in der Woche liegen.

Furosemid hat demnach eine stark harntreibende Wirkung, die vor allem schnell einsetzt (innerhalb von 60 Minuten) und verhältnismäßig kurz wirkt (ca. 6h Dauer), und daher häufig bei einer Hypertonie verordnet wird.

Die Indikation von Furosemid-Medikamenten bei Bluthochdruck deckt sich weitgehend mit der anderer, harntreibender Mittel.

Angewandt wird Furosemid ausserdem zur Behandlung von Ödemen, durch den schnellen Wirkeintritt vor allem in Akutsituationen, wie einem Hirn- oder Lungenödem.


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Diuretika wie das Furosemid bei Bluthochdruck

Furosemid als Diuretika bringt Hilfe bei Bluthochdruck
Bei Bluthochdruck kommt das Diuretika Furosemid zur Anwendung

Aber auch andere, durch Herz-, Leber- oder Niereninsuffizienz ausgelöste Wassereinlagerungen werden mit Furosemid medikamentös therapiert.

Ebenso setzt man Furosemid zur Behandlung von Elektrolytstörungen, wie Hyperkaliämie oder Hyperkalziämie ein.

Der Einsatz von Furosemid bei Bluthochdruck (Fachbegriff: arterielle Hypertonie) basiert auf dem Wirkmechanismus, dass durch die gesteigerte Ausscheidung über die Nieren ein Absinken des Volumens im Gefäßsystem erzeugt wird und der Blutdruck fällt.

Diese Volumenabnahme durch Furosemid bewirkt auch die Reduktion des Blutdrucks

Allerdings zählen schnellwirksame Schleifendiuretika wie das Diuretikum Furosemid nicht zu den Mitteln der ersten Wahl bei Hypertonie. Im Falle von akut erhöhtem Blutdruck wird Furosemid eher bei einem eventuell begleitenden Lungenödem eingesetzt.

Zur routinemäßigen Behandlung des arteriellen Bluthochdrucks kommen eher Diuretika vom Thiazin-Typ zum Einsatz.

Wird hingegen die Retardvariante des Medikaments Furosemid, welche eine langsamere und längere Wirkstofffreisetzung mit sich bringt, eingesetzt, so ist die Wirkung bei leichten bis mittleren arteriellen Hypertonien mit Thiazindiuretika gleichauf.





Nebenwirkungen von Furosemid bei Hypertonie

Besteht beim Patienten, zusätzlich zum Bluthochdruck, eine eingeschränkte Nierenfunktion oder thiazinrefraktäre Ödeme, greift man bevorzugt zu einem Furosemidpräparat.

Aus dem Wirkmechanismus von Furosemid ergeben sich auch gleichzeitig die Kontraindikationen von furosemidhaltigen Medikamenten. Da mit der erhöhten Ausscheidung von Harn vermehrt Elektrolyte über die Nieren in den Urin abgegeben werden, ist der Einsatz von Furosemid bei zu hohem Blutdruck bei vorbestehendem Elektrolytmangel kontraindiziert.

Ebenso kommt es bei Furosemid durch die erhöhte Anzahl an Calcium im Harn zu einer Begünstigung von Nierensteinen. Besteht beim Patienten im Voraus ein Mangel an zirkulierendem Wasservolumen, eine sogenannte Hypovolämie, sieht man natürlich von einer zusätzlichen Stiumlation der Wasserausscheidung ab, Furosemid kommt hier nicht zum Einsatz gegen Bluthochdruck.

Durch den eigentlichen Einsatz von Furosemid zur Senkung des Blutdrucks ist die Gabe von Diuretika bei niedrigem Blutdruck nicht empfehlenswert. Gleiches gilt für die Anwendung während der Stillzeit oder im hepatischen Koma.

Zu den Nebenwirkungen von Furosemid ist bekannt, dass es zu den Symptomatiken einer Hypovolämie bis zur Dehydration kommen kann, sofern die Elektrolytwerte im Serum nicht regelmäßig kontrolliert werden.

Zu den Schäden bei der Einnahme von Furosemid bei einer Hypertonie gehören Schwindel, Kopfschmerz und Kollapsneigung. Durch die erhöhte Ausscheidung von Protonen kann es weiterhin zu einer Verschiebung des pH-Wertes ins basischen Milieu kommen.

Auch kann es mit Furosemid zu einer Hörminderung während der Hypertonie-Behandlung kommen, die aber üblicherweise rückläufig ist.



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Natürliche Diuretika und entwässernde Mittel

Bei den Diuretika (entwässernde Mittel) im Einsatz gegen zu hohen Blutdruck unterscheiden wir zwischen natürlichen Mitteln und Medikamenten.

Die natürlichen Mittel sind auf unserem Gesundheitsportal mit dem Schwerpunkt Bluthochdruck bereits in der Rubrik Heilmittel aufgelistet. Die stark entwässernden Heilmittel (diuretische Wirkungsweise) werden hier der Vollständigkeit halber nochmals als natürliche Diuretika alphabetisch gelistet:

Natürliche Diuretika:

- Birkenblätter

- Brennessel

- Goldrute

- Hauhechel

- Löwenzahn

- Orthosiphonblätter

- Tausengüldenkraut

Medikamente:

- Amilorid

- Bendroflumethiazid

- Chlortalidon

- Eplerenon

- Furosemid

- Hydrochlorothiazid

- Indapamid

- Piretanid

- Spironolacton

- Thiaziddiuretika

- Torasemid

- Triamteren

- Valsartan

- Xipamid



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Über den Autor: Rainer Deyhle