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Sie wollte schnell Abnehmen - Erfahrungen bei Hypertonie

Bluthochdruck & Diäten - Erfahrungsbericht Hypertonie
Bluthochdruck und Übergewicht. Diäten zum Abnehmen.

Die Leidensgeschichte und der Erfahrungsbericht der Petra L. aus Tübingen (Auszüge aus einem Leserbrief, Name geändert)

Nennen wir sie Petra L.. Ihre Geschichte ist ein Märtyrium der verschiedensten Diäten. Hier ihre Erfahrungen zum Teufelskreis Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes:

Schon als junges Mädchen war ich zu dick. Ich wurde schon in der Schule gehänselt und mit meinen überflüssigen Pfunden aufgezogen.

Meine ganze Familie ist übergewichtig, meine Mutter wog bei ihrem Tod 155 kg bei 162 cm Grösse, mein Vater hat einen dicken Bierbauch, der immer grösser wurde. Auch meine Geschwister sind stark übergewichtig.

Es wurde in meinem Elternhaus nie auf Ernährung geachtet, das Essen war immer viel und bestand hauptsächlich aus Kartoffeln und Fleisch, Gemüse gab es selten, meine Mutter wollte wohl das Gemüse nicht gern putzen. Kein Wunder, waren doch am Esstisch immer mindestens 6 Personen, eben meine Eltern, meine beiden Geschwister und fast immer noch ein Freund oder eine Freundin von einem von uns Kindern.



Ich wollte immer abnehmen und habe alles versucht aber die Kilos wollten nicht verschwinden. Ich liess Mahlzeiten aus was dann im Laufe des Tages zu einer totalen Fressattacke führte. Ich versuchte nur die Hälfte zu essen aber wenn ich zusehen musste wie meine Verwandten zulangten waren die guten Vorsätze auch schnell vergessen. 

Die Pfunde wurden mehr und mit 14 Jahren war dann die 100-Kilo Grenze geknackt. Etwas musste passieren, die Lästereien wurden immer verletzender und Jungs haben mich sowieso nur mitleidig angeschaut. Dann kam der Tag, den ich niemals vergessen werde und der meine Erfahrungen geprägt hat. Der Martin aus der Klasse über mir war mit auf dem Fest, für das ich mich extra heraus geputzt hatte. 

Nach einigen Bierchen nahm ich mir ein Herz und sprach ihn an. Der hat mich eiskalt abblitzen lassen und mir zugeschnautzt dass ich fette Kuh doch wohl nicht glaube, dass er mit mir tanzen würde. Ich war am Boden zerstört. Etwas musste passieren, doch was? Jedenfalls wollte ich schnell abnehmen um es allen zu zeigen.

Eine Freundin zeigte mir die Brigitte-Diät. Ok dachte ich mir, das machst Du jetzt und ich wollte abnehmen. Doch gesagt war viel leichter als getan. Als ich meiner Familie von meinen Plänen erzählte haben die mich nur gefragt: warum? Ich sagte dass ich zu dick sei und die anderen Jugendlichen mich auslachen

Meine Eltern haben mich überhaupt nicht verstanden, waren sie doch beide dick und kamen trotzdem durchs Leben. Und so wurde auf meine Wünsche für die Einkaufsliste auch nicht eingegangen. Ich konnte also die Diät nicht machen und kam bis zu meinem 18. Geburtstag hoch auf 125 Kilo. Bei einer Routineuntersuchung bemerkte der Arzt das erste Mal einen zu hohen Blutdruck. Eine weitere sehr unschöne Erfahrung.





Erfahrungsberichte - Teufelskreis der Diäten - Hypertonie

Mit 16 bekam ich eine Lehrstelle als Verkäuferin. Auch mein Chef hat mich immer abschätzend angesehen und mir oft gesagt dass ich zu dick sei und abnehmen soll, ich sei zu unflexibel und könnte mit dieser Körperfülle nicht schnell genug arbeiten.

Mit den Männern lief es wegen meinem Übergewicht auch nicht, immer wieder hörte ich: warum versuchst Du es nicht mal mit abnehmen? Ich war sehr verzweifelt, hatte jetzt aber eine kleine Wohnung und wollte abnehmen jetzt wirklich ernsthaft versuchen.

Ich wollte es noch einmal mit der Brigitte-Diät versuchen aber ich viel immer wieder in die alten Ernährungsgewohnheiten zurück, fühlte mich ohne das alte Essverhalten kraftlos und lasch und wurde noch unglücklicher. Nach dem Abnehmversuch mit der Brigitte-Diät war ich depressiv und fing an, extrem viel Schokolade zu essen.

An einem Tag putze ich locker 3 Tafeln Vollmilch weg und das Gewicht stieg auf 140 Kilo. Nichts passte mehr und ich wurde noch unglücklicher.

Eine Freundin schlug mir vor einmal zur Ernährungsberaterin zu gehen. Die hat sich rührend um mich gekümmert und mir nach meinem Erfahrungsbericht ein Ernährungsprogramm zusammengestellt. Fast zwei Wochen habe ich mich an alles gehalten aber dann kam der erste Frust im Geschäft und ich ging in den Supermarkt gegenüber, hab mir Schoki gekauft und alles sofort weggeputzt.

Meinen nächsten Termin bei der Beraterin hab ich aus Frust abgesagt und bin dann auch nicht mehr hingegangen. Als sie mich anrief habe ich nicht abgenommen aber dann richtig Frust gefressen.

Wieder stiegen die Pfunde, ich war jetzt breit wie hoch. Und mein Bluthochdruck hat sich nun zu einem richtigen Problem entwickelt. Der Arzt gab mir Medikamente, die bei mir Nebenwirkungen hervorriefen.

Aber ich wollte doch abnehmen, warum ging es denn nicht. In einer Frauenzeitschrift bin ich dann eines Tages auf die Anzeige eines Kurhotels gekommen. F. X. Mayrkur, eine Darmreinigung in einem Gesundheitszentrum am Wörthersee in Österreich.

Tagelang habe ich mir überlegt ob ich anrufen werde und dann, als auch die neue Hose die ich gerade gekauft hatte nicht mehr zuging, habe ich mir allen Mut zusammengenommen und wirklich angerufen. Die Dame am Telefon war sehr freundlich und erklärte mir alles sehr geduldig, als ich aber den Preis hörte habe ich mich schnell bedankt und aufgelegt.



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Diät folgt auf Diät - Erfahrungen bei Bluthochdruck

Fast ein weiteres Jahr hab ich dann noch andere Diäten versucht, Kohlsuppe, Trennkost, Atkins. Nichts konnte ich durchhalten, war doch die Belastung von Diät und Arbeit zusammen zu viel. Immer wieder habe ich einige Kilos abgenommen aber auch danach schnell wieder zu.

Ich war so dick, nicht einmal mein eigenes Spiegelbild konnte ich ertragen. Mein Gesicht war ständig gerötet und der Bluthochdruck wurde ohne Medikamente unerträglich

In meinem Hintekopf hatte ich diese Mayrkur nicht vergessen, meine Gedanken kreisten nur noch um einen Kuraufenthalt. Einen Platz wo ich nichts anderes zu tun habe als abnehmen und mich einmal von Spezialisten auf den richtigen Weg bringen lassen kann, wäre das nicht ein Traum. Den Teufelskreis von Diäten, kleinen Erfolgen und tiefen Depressionen überwinden und aus den Erfahrungen lernen.

Als dann meine Mutter starb erbte ich eine kleine Summe. Lange überlegte ich wie ich das Geld verwenden sollte, für meinen Traum oder für die Anschaffung eines Autos. Hin und her gingen meine Gedanken.

Die Webseite des Gesundheitszentrums schaute ich mir gerne an und eines Tages, als ich wieder einmal meinen Träumen im Internet nachhing war auf der Seite zu lesen: 25 % Rabatt für Buchungen vom 1. bis 31. November.

Sofort rief ich an, mir war nun klar wie ich mein Geld ausgeben will. Für meine Verhältnisse war der Preis immer noch enorm aber was solls! Ich mach es, ich will abnehmen und meinen Bluthochdruck in den Griff kriegen.

Die Zeit bis November wollte nicht vergehen. Als es endlich so weit war konnte ich vor Nervosität kam sitzen, ständig musste ich auf die Toilette.

Im Gesundheitszentrum angekommen war zuerst eine Schulung über die Grundprinzipien der Mayrkur. Ich war geschockt. Teefasten und dann Milch-Semmel, später Aufbaukost, und das für so viel Geld. Sollte ich wieder abreisen?

Im Lesezimmer kam ich dann mit einer älteren Dame ins Gespräch. Sie sei jedes Jahr hier und es sei ja so eine Wohltat, diese Mayrkur. Und sie nimmt in 2 Wochen immer 7 Kilo ab. Ok, dachte ich mir, das ziehst Du durch. Schon alleine wegen meines hohen Blutdrucks. Es war eine tolle Erfahrung über die ich gerne berichte.




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Über den Autor: Rainer Deyhle