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Das CME-Punkte System - oder wie die Ärzteschaft gegängelt wird

Nach dem 5. Sozialgesetzbuch besteht seit dem 1. 1. 2004 für Klinikärzte und niedergelassene Kollegen eine gesetzliche kontinuierliche Fortbildungspflicht, die in den §§ 95d und 137 festgeschrieben wurden.

Es verwundert doch einigermaßen warum eine solche Fortbildungspflicht für Ärzte (wohlgemerkt als einziger Berufsgruppe) Einzug in das Sozialgesetz gefunden hat.

Für die kontinuierliche Fortbildungspflicht (Englisch: Continuing Medical Education) des Gesetzgebers hat sich der Ausdruck „CME Punkte“ in der Fachschaft eingebürgert.

Nach dem Gesetzgeber wurden dann als Standard die CME Punkte eingeführt. Der einzelne CME Punkt soll einer akademischen Stunde entsprechen



250 CME Punkte in 5 Jahren

Nach diesem CME Punkte System müssen von jedem Arzt in 3 oder 5 Jahren 150 oder 250 CME-Punkte gesammelt werden. 30 oder 50 CME Punkte können dabei durch Eigenstudium (etwa durch Lektüre) erworben werden. Es bleiben also 120 oder 200 CME Punkte übrig, die der Mediziner in einer wie auch immer gearteten “Prüfung“ erwerben muss.

Hier steht entweder der Besuch eines Seminars oder aber die Ableistung eines CME  Onlinelehrgangs zur Auswahl. 

Was viele Mediziner so richtig auf die Palme bringt ist das es mit der akademischen Stunde schlicht und einfach nicht getan ist, der Erwerb eines CME Punktes dauert in der Praxis häufig deutlich länger

So muss erst einmal das Seminar besucht werden, gerade Ärzte aus ländlichen Gebieten sind hier klar im Nachteil. Und den CME Lehrgang im Internet erst einmal aufzufinden, die Texte oder den Video zu verarbeiten und dann noch die "Prüfung" zu leisten dauert bei vielen Betroffenen deutlich länger als die von den Landesärztekammern veranschlagte Zeit.

Was die Ärzte an dem CME System aber fast zu einer Revolte zwingt ist die Tatsache, das die Fortbildung zwar vom Gesetzgeber als Arbeitszeit betrachtet wird, diese Arbeitszeit allerdings vollkommen ohne Vergütung eingefordert wird.



Sanktionen des CME Punkte Systems

Ganz anders sieht es jedoch aus wenn die gesetzliche CME Fortbildungspflicht nicht oder nur ungenügend erfüllt wird und die geforderten CME nicht erbracht werden. Seit dem 30. 6. 2009 wird die Vergütung um 10 % gekürzt (bis einschließlich des vierten Quartals nach abgelaufener Frist), ab dem fünften bis zum achten Quartal entfällt ohne ausreichende CME Punkte gar 25 % der Vergütung, und ab dem neunten Quartal wird die KV-Vergütung sogar ganz gestrichen.

Die durch steigende Regulierungswut und ungebührliche Auflagen sowieso schon aufgebrachten Ärzte werden durch das CME Punktesystem weiter belastet.

Deshalb werden in der Ärzteschaft die Stimmen immer lauter die von der KV eine vollumfängliche Vergütung des Zeitaufwands für das CME Punktesystems verlangen.



Antworten und Lösungen der CME Kurse - CME Punkte mit Kontrollbögen

Nun bietet die MEDIZINISCHE FORTBILDUNGSAKADEMIE AG aus London die Antworten und Lösungen von vielen CME Kursen als Kontrollbögen an, um den Mediziner vor Eingabefehlern zu schützen.

Dies ist in etwa vergleichbar mit dem Führerscheinbuch, das alle Lösungen für die Prüfung enthält aber selbstverständlich bei der Prüfung nicht verwendet werden darf.

Lesen Sie hier alles Wissenswerte über die CME Kontrollbögen aus London click

Werbung: Ein Angebot der MEDIZINISCHE FORTBILDUNGSAKADEMIE AG, N228 HH, 196 High Road, London, Great Britain