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Kalziumkanalblocker als Medikamente bei Hypertonie

Mechanismus der Hypertonie und der Therapie mit Kalziumkanalblockern als Medikamente

Wie kann man der Krankheit Bluthochdruck vorbeugen, und welche Folgen kann Hypertonie für uns haben.

Bluthochdruck wird oft unter den gefährlichsten Krankheiten Deutschlands und der Welt genannt. Obwohl sein Name keine Panik wie Pest oder Typhus hervorragt, tötet Hypertonie jedes Jahr Tausende von uns. Wir sind dabei aber auch nicht ganz unschuldig.

Hypertonie zählt zur Gruppe der sogenannten Zivilisationskrankheiten, was bedeutet, sie ist im größten Teil ein Nebeneffekt des Fortschritts und des von ihm determinierten Lebensstils.

Hypertonie fördernde Faktoren und Kalziumkanalblocker:

Soweit der genaue Mechanismus der Krankheit den Ärzten noch nicht klar ist, sind die Risikofaktoren fast jedem von uns bekannt und äußerst trivial. Als gefährlichste Risiken nennen die Spezialisten: zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Stress. Es sind also meistens unsere eigene schlechte Gewohnheiten, die uns in die Krankheit treiben.

Das Problem ist, dieAngewohnheiten sind oft schwer zu ändern. Es lohnt sich aber. Medikamente wie die Calciumkanalblocker können hier helfen den zu hohen Blutdruck zu senken.


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Mit Calciumkanalblockern gegen Bluthochdruck

Calciumkanalblocker im Einsatz gegen Bluthochdruck
Gegen Bluthochdruck helfen Calciumkanalblocker

Damit kann der Arzt viel genauer entscheiden, ob eine akute pharmakologische Therapie mit Medikamenten (wie den Kalziumkanalblockern) notwendig ist, oder lohnt es sich lieber etwas zu warten, und zu versuchen den Blutdruck durch gesunden Lebensstil zu normalisieren. 

Bluthochdruck-Therapie mit Medikamenten:

Generell ist vorauszuschicken das es 6 verschiedene Gruppen von Medikamenten gibt, die bei Bluthochdruck Anwendung finden.

1. Kalziumkanalblocker
2. Angiotensin-Antagonisten
3. Beta-Blocker
4. Diuretika (Wassertabletten)
5. ACE-Hemmer
6. Renin-Hemmer

Auf die Anwendung von Calciumkanalblocker gegen Bluthochdruck werden wir hier näher eingehen.




Medikamente bei Hypertonie - die Calciumkanalblocker

Die Medikamentengruppe der Kalziumkanalblocker bezieht sich auf die Wirkung von Gefäßen zu unseren Muskeln. Je mehr sich die glatte Muskulatur anspannt, desto engerer werden die Blutgefäße, was direkt eine Erhöhung des Blutdrucks erzeugt.

Um sich anzuspannen, brauchen Muskeln aber die Kalzium-Ionen, die zur Anspannung erst durch bestimmte Kanäle in die Muskelzellen durchdringen müssen.

Die Medikamente aus der Gruppe der Kalziumkanalblocker sperren die Kanäle und verhindern damit das Einschwimmen von Ionen. Die Folge der Einnahme von Calciumkanalblockern ist eine schnelle Muskelentspannung, und letztendlich eine rapide Blutdrucksenkung. 



Verschiedene Arten von Calciumkanalblockern

Generell gibt es 2 verschiedene Arten von Kalziumantagonisten (Calciumkanalblockern) zum Einsatz gegen Bluthochdruck, nämlich die non-Dihydropyridine und die Dihydropyridine.

Kalziumkanalblocker aus der Gruppe der non-Dihydropyridine sind:

- Diltiazem

- Gallopamil

- Verapamil

 

Kalziumkanalblocker  aus der Gruppe der Dihydropyridine sind:

- Amlodipin

- Clevidipine

- Felodipin

- Isradipin

- Lacidipin

- Lercanidipin

- Manidipin

- Nicardipin

- Nifedipin

- Nilvadipin

- Nimodipin

- Nisoldipin

- Nitrendipin



Bluthochdruck und Calciumantagonisten

Hypertonie muss nicht sein - Calciumkanalblocker helfen
Calciumkanalblocker gegen Hypertonie

Ein Bluthochdruck kann in Laufe der Zeit alle lebenswichtigsten Organe beschädigen. Die Folge einer dauerhaft unbehandelten Hypertonie ist häufigst ein Schlaganfall oder Herzinfarkt (der eigentlich auch ein Schlaganfall im Herzmuskel ist).

Wann habe ich überhaupt eine Hypertonie:

Bei gesunden Menschen soll sich der normale Blutdruck bei ca. 120/80 mm Hg halten. Das ist der sogenannte optimale Wert. In Praxis gellt ein Blutdruck bis 140/90 noch als normal bzw. hochnormal. Die Hypertonie wird erst ab diesem Wert diagnostiziert.

Eine pharmakologische Therapie mit Medikamenten wie Kalziumkanalblocker wird aber meistens erst bei dem Blutdruck von 160/105 mm Hg und höher eingesetzt.

Bei leichtem und mittelschwerem Bluthochdruck wird den Patienten einen gesunden Lebensstil empfohlen, und erst wenn das keine Besserung bringt, werden den Kranken Medikamente angeschrieben. Die Deutsche Liga gegen Bluthochdruck rät aber den Ärzten von allzu langem Warten ab.

Laut Blutdruckexperten ist es am besten bei jedem Patienten individuell das Risiko nach unterschiedlichen Faktoren (wie Familiengeschichte oder der Zustand aller Organe) einzuschätzen, und erst dann eine Behandlung des Bluthochdrucks mit Calciumkanalblockern einzuleiten.



Nebenwirkungen von Kalziumkanalblockern

Die Kalziumkanalblocker als Medikamente gegen Hypertonie sind leider relativ reich an Nebenwirkungen, wegen den rapiden Blutdruckveränderung der Calciumantagonisten treten oft Symptomen wie starke Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel oder heftiges Herzklopfen vor.

Als Antwort auf den plötzlich senkenden Blutdruck schaltet der Körper einen Schutzmechanismus ein und erhöht den Puls, um die Veränderung durch die Calciumkanalblocker zu kompensieren. Deswegen können sich die Patienten nach Einnahme der Calciumantagonisten bei Hypertonie etwas „unheimlich“ fühlen (eine innerliche Unruhe empfinden).

Anwendung von Kalziumantagonisten bei Bluthochdruck:

Trotz dieser Nebenwirkungen halten Medikamente wie die Kalziumantagonisten immer noch eine feste Stelle auf dem pharmazeutischen Markt im Einsatz gegen zu hohen Blutdruck. Ihr Hauptvorteil ist ihre Effizienz und die Kosten.

Also, obwohl ihre Anwendung in Monotherapie (ein einziges Medikament) stark umstritten ist, bleiben Calciumantagonisten immer ein beliebtes Medikament, wenn auch immer häufiger in Kombinationen mit anderen Medikamenten gegen Hypertonie.

Außerdem haben die medizinischen Untersuchungen gezeigt, dass Calciumantagonisten ein ausgezeichnetes Mittel zur Vorbeugung von Herzinfarkt sein können, sie werden also wohl noch lange aus den Behandlungsprotokollen bei zu hohem Blutdruck nicht vollständig ausgestrichen.


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2. Angiotensin-Antagonisten
3. Beta-Blocker
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5. ACE-Hemmer
6. Renin-Hemmer



Über den Autor: Rainer Deyhle