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Bluthochdruck und das Amilorid als Diuretika

Amilorid gehört zur Gruppe der kaliumsparenden Diuretika. Chemisch gesehen handelt sich um ein Pyrazinderivat mit einer Guanidino-Gruppe.

Der Wirkstoff Amilorid ist z. B. unter den Medikamentennamen Midamor und Moduretik im Handel als Medikament gegen Bluthochdruck zu finden.

Eine Reihe von Kombinationspräparaten enthält ebenfalls Amilorid als einen der Inhaltsstoffe. 


Das sind im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich) unter anderem folgende  Medikamente: Amiloretik, Comilorid, Diaphal, Diursan, Ecodurex, Escoretic, Kalten, Loradur, Moducrin, Moduretic, Rhefluin und Tensoflux.

Die Kombination von Amilorid mit einem weiteren Diuretikum aus einer anderen Stoffgruppe ist meist notwendig, da der Wirkstoff allein nur mäßige Wirkung bei zu hohem Blutdruck entfaltet.

Sehr häufig bei einer Hypertonie ist die Kombination von Amilorid mit Hydrochlorothiazid.

Zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) werden unter anderem entwässernde Mittel (Diuretika) wie das Amilorid eingesetzt. Sie erweitern die Gefäße, wodurch der Blutdruck automatisch gesenkt wird.



Das Diuretika Amilorid bei Hypertonie

Lösungen bei Bluthochdruck - das Diuretika Amilorid
Amilorid wird bei Bluthochdruck vielen Patienten als Diuretika verschrieben

Ab einer bestimmten Dosis erhöht das Amilorid außerdem die Ausscheidung von Kochsalz (Natriumchlorid) über den Harn, was zu einer weiteren Absenkung des Blutdrucks führt.

Zusätzlich erhöht Amilorid das Harnvolumen und entziehen dem Körper dadurch Flüssigkeit. Das niedrigere Flüssigkeitsvolumen wirkt sich auch wiederum regulierend auf den Blutdruck aus.

Kaliumsparende Diuretika wie das Amilorid zeichnen sich dadurch aus, zu entwässern, ohne dass dem Körper dabei Kalium verloren geht.

So auch die Wirkungsweise von Amilorid. Amilorid hemmt die Resorption von Natrium, indem er die Natriumkanäle in den Sammelrohren der Niere blockiert, was den Blutdruck schnell senkt.

Um die erhöhte Natriumkonzentration im Urin auszugleichen, tritt bei Einnahme von Amilorid durch Osmose vermehrt Wasser in den Urin über. Harnvolumen und Wasserausscheidung vergrößern sich dadurch.

Die Natriumionen werden in hoher Konzentration mit dem Harn ausgeschieden, die Kaliumionen werden durch das Amilorid jedoch zurückgehalten.

Allerdings wird die Natrium-Resorption lediglich um 2-3 % reduziert. Die Wirksamkeit des Amilorid ist deshalb gering.

Zur Behandlung von Bluthochdruck und anderen Erkrankungen kombiniert man den Wirkstoff Amilorid deshalb mit Schleifendiuretika oder Thiaziden, um die harntreibende Wirkung zu verstärken.

Die Aufgabe des Amilorid dabei ist es, einem Kaliummangel vorzubeugen.





Nebenwirkungen von Amilorid bei Hypertonie

Eine mögliche Nebenwirkung von Amilorid ist die Hyperkaliämie, also eine zu hohe Kaliumkonzentration im Blut. Hyperkaliämie ist ein potentiell lebensgefährlicher Zustand und muss gerade bei Bluthochdruck dringend vermieden werden. Gegebenenfalls muss die Kaliumaufnahme mit der Nahrung begrenzt werden, um dem vorzubeugen. 

Unerwünschte Wechselwirkungen von Amilorid können mit allen Wirkstoffen auftreten, die am Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) angreifen.

Zu dieser Gruppe gehören mehrere Präparate, die zu einer medikamentösen Behandlung der Hypertonie eingesetzt werden, sowohl die Beta-Blocker als auch die ACE-Hemmer.

Deshalb ist bei der Behandlung von Bluthochdruck mit Amilorid Vorsicht geboten: Werden zum Beispiel parallel kaliumsparende Diuretika mit Beta-Blockern oder ACE-Hemmern eingenommen, so steigt das Risiko für eine Hyperkaliämie.

Müssen im Rahmen der Behandlung diese Medikamente mit Amilorid kombiniert werden, so sollte eine genaue Beobachtung des Kaliumspiegels im Blut erfolgen.



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Natürliche Diuretika und entwässernde Mittel

Bei den Diuretika (entwässernde Mittel) im Einsatz gegen zu hohen Blutdruck unterscheiden wir zwischen natürlichen Mitteln und Medikamenten.

Die natürlichen Mittel sind auf unserem Gesundheitsportal mit dem Schwerpunkt Bluthochdruck bereits in der Rubrik Heilmittel aufgelistet. Die stark entwässernden Heilmittel (diuretische Wirkungsweise) werden hier der Vollständigkeit halber nochmals als natürliche Diuretika alphabetisch gelistet:

Natürliche Diuretika:

- Birkenblätter

- Brennessel

- Goldrute

- Hauhechel

- Löwenzahn

- Orthosiphonblätter

- Tausengüldenkraut

Medikamente:

- Amilorid

- Bendroflumethiazid

- Chlortalidon

- Eplerenon

- Furosemid

- Hydrochlorothiazid

- Indapamid

- Piretanid

- Spironolacton

- Thiaziddiuretika

- Torasemid

- Triamteren

- Valsartan

- Xipamid



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1. Kalziumkanalblocker
2. Angiotensin-Antagonisten
3. Beta-Blocker
4. Diuretika (Wassertabletten)
5. ACE-Hemmer
6. Renin-Hemmer


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Über den Autor: Rainer Deyhle